Einmütige Aufstellung der Landtags- und Bezirkstagskandidaten der SPD Mittelfranken

Die SPD Mittelfranken verabschiedete im Karl-Bröger-Zentrum in Nürnberg einmütig die Listen für die Kandidaten in den anstehenden Landtags- und Bezirkstagswahlen. Kampfkandidaturen und große Personalstreits blieben aus. „Die Mischung aus erfahrenen Sozialdemokraten und neuen Köpfen stimmt“, freute sich der SPD-Bezirksvorsitzende und MdB, Carsten Träger. Sein Fürther Genosse Horst Arnold führt die mittelfränkische Liste der Kandidaten in Sachen Landtag an, Christa Naaß (Ansbach) in Sachen Bezirkstag. „Wir machen Politik aus einem Guss, treten ganzheitlich auf, nehmen alle mit. Wir verknüpfen die Metropole mit den ländlichen Räumen. Beim großen Thema Sicherheit ist wichtig, dass wir unsere Freiheit nicht unseren Ängsten opfern. Ängste aufgreifen - ja, sich politisch von ihnen leiten lassen — nein“, setzte Arnold gleich erste Schwerpunkte. „Wir stehen für ein wirtschaftlich starkes, aber soziales und solidarisches Mittelfranken, das bunt und offen ist.Teilhabe für alle sicher zu stellen, sehen wir als wichtige Aufgabe an. Dafür gilt es, alle politischen Ebenen zu vernetzen“, ergänzte Naaß.

Die Landesvorsitzende und designierte Spitzenkandidatin für das Amt der Ministerpräsidentin, Natascha Kohnen, schwor ihre Mannschaft zudem auf eine harte Auseinandersetzung mit der politischen Konkurrenz ein. „Mitmenschlichkeit ist unser Trumpf. Es kommt darauf an, den Leuten richtig zuzuhören. Wir müssen zeigen, dass wir uns als SPD wirklich um die Probleme kümmern“, lautete die grundsätzliche Losung an alle. Erste Angriffe auf ihren CSU-Gegenkandidaten blieben nicht aus. „Es ist eine besondere Verhöhnung, erst 30.000 GBW-Wohnungen billig zu verscherbeln und sich dann für die Planung von 20.000 neuen Wohnungen feiern zu lassen.“

Träger lobte neben der geschlossenen Lösung der personellen Fragen die Debattenkultur seiner Partei und mahnte an, den Erneuerungsprozess der SPD trotz Wahlkampf nicht aus den Augen zu verlieren. Drei Ebenen gelte es im Blick zu behalten: Die programmatische, die personelle und die organisatorische. „Die richtige Arbeit beginnt jetzt. Und ich meine die ganze Partei. Wir haben uns fest versprochen: Es muss sich etwas ändern. Die Erneuerung der Partei muss nun folgen – das gilt für die Arbeit an Inhalten und Positionen, wir brauchen Antworten auf neue Herausforderungen und auch auf alte Fragestellungen, um die wir uns ein bisschen herumgedrückt haben“, erklärte Träger.