Die SPD Mittelfranken trauert um ihren Vorsitzenden Carsten Träger

22. März 2026

Die SPD Mittelfranken trauert um ihren Bezirksvorsitzenden, Parlamentarischen Staatssekretär, Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden der Bayerischen Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion Carsten Träger. Er verstarb gestern völlig unerwartet im Alter von 52 Jahren. „Wir sind erschüttert und zutiefst traurig über diesen unerwarteten Verlust eines Freundes, Genossen, Kollegen und Sozialdemokraten aus tiefster Überzeugung, der in vielfältigster Art und Weise Verantwortung für unsere Partei und unser Land übernommen hat“, würdigt die stellvertretende Vorsitzende der SPD Mittelfranken Yasemin Yilmaz den Verstorbenen. „Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seiner Frau und seinen beiden Töchtern“.

Carsten Träger trat mit 22 Jahren in die SPD ein und war seit 1995 Mitglied der Partei. Von 2002 bis 2013 war er Mitglied des Fürther Stadtrats. Seit 2008 war er Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Fürth, seit 2014 Vorsitzender des SPD-Bezirksverbandes Mittelfranken. 2013 wurde er als Abgeordneter in den Deutschen Bundestag gewählt. 2018 wurde er umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, seit 2023 war er Co-Vorsitzender der Bayerischen Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion. 2025 wurde er zum Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit ernannt.

„Carsten Träger hat die SPD Mittelfranken mit klarem Wertekompass, Umsicht und sozialdemokratischer Überzeugung durch herausfordernde Zeiten geführt“, so Yilmaz. „Er hat stets auf das Miteinander gesetzt und darauf, zusammenzuführen und Gegensätze zu überwinden. Er hat der mittelfränkischen SPD Orientierung, Halt und wichtige Impulse gegeben, etwa mit der Kommunalakademie KOMMIT.“

„Mit Carsten Träger verlieren wir einen Politiker, der sich über Jahrzehnte aus tiefster Überzeugung und mit Leidenschaft für den Schutz und die Erhaltung unserer Natur und unserer natürlichen Lebensgrundlagen eingesetzt hat und für eine Gesellschaft des Zusammenhaltes, die aufeinander Rücksicht nimmt und in der niemand verloren geht, einen Genossen und einen unersetzlichen Freund“, so der stellvertretende Landesvorsitzende Matthias Dornhuber. „Sein politisches Wirken kam von Herzen: Seinen Töchtern eine bessere und lebenswerte Welt zu hinterlassen, war sein großer Antrieb. Sein Lebensmut und seine Lebensfreude, seine Güte, seine Menschlichkeit und seine Zugewandtheit in jeder Begegnung haben ihn ausgezeichnet. Sein Verlust trifft uns tief, wir stehen in Hochachtung vor seinem Wirken und bleiben in tiefer Dankbarkeit zurück. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.“

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